was hat sich verändert 2018

Ich kann mittlerweile einzelne wenige Menschen in meinem Leben zulassen. Mehr Menschen brauche ich auch nicht. Fremden gegenüber, wenn ich sie auf Wanderungen treffe, reagiere ich mal so mal so. Auf meinem festen Stellplatz können mich gerne fast alle mal….
Auf Reisen bin ich entspannt, locker und finde dann oft die Menschen die ich „kennenlerne“ interessant. Ich kann scherzen und mich KURZ unterhalten. So lange das ganze dann nach max. 5 Minuten wieder vorbei ist, ist es gut. 😁

Auch könnte ich mir…. vor einigen Monaten noch vollkommen unmöglich…. vorstellen, wieder eine Herzdame in meinem Leben zu haben. Nur, wie soll man sie kennenlernen wenn man nirgends hin geht? Und dann noch mit solch einem Schluderleben wie ich es führe…. nene also echt 😁.

Nun gut, wenn SIE sich findet ist es gut, wenn nicht, lebe ich so weiter wie bisher.

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über mich

Auf meiner Seite: ich-wohn-mobil.de kann man schon einiges lesen über mich und meine Erkrankung. ABER es hat sich auch viel verändert und ich wollte mit dem alten ich-wohn-mobil abschließen. Es entspricht einfach nicht mehr dem jetzt und hier. Deshalb ein neuer Name, ein neuer Blog.

Im Grunde geht es darum:

Seit dem 25.05.2013  bin ich auf der Suche nach mir selbst. Leider (nein zum Glück) hab ich mich an diesem Tag verloren.

Aber, hatte ich mich denn jemals? Diese Frage stellt sich mir immer, wenn ich beginne über mich nachzudenken und etwas über mich herauszufinden. Ich fürchte, ich hatte mich nie wirklich kennengelernt. Ich war ein Konstrukt aus dem, wie andere mich haben wollten. Aus ihren Erwartungen, die sie an mich stellten UND/ODER die ich dachte, das sie sie an mich stellen. Wahrscheinlich waren meine gedachten Erwartungen noch zahlreicher als die tatsächlich gestellten.

Ich war nie zufrieden mit meinen erbrachten Leistungen und habe mich hinterher immer nur geärgert:

  • warum ging das nicht besser?
  • warum ging das nicht schneller?

So im nachhinein drüber nachgedacht, war das wohl nicht sehr befriedigend.

Dann war es also soweit. Der 25.05.2013 war da. Bisher selbständig in der IT Branche tätig, stand ich auf, ging ins Badezimmer, schaute in den Spiegel und wusste nicht, wer mich anblickt. Keine Ahnung wer der Mensch war/ist, der meine Hülle trägt.

Nun ist es fast 2019, ich habe viele Versuche unternommen und nun schon eine seit 5 Jahren andauernde Therapie hinter mir. Habe meine Wohnung bzw. mein Haus verlassen, wohne sehr minimalistisch in meinem Bulli und Wohnwagen als Konfrontationstherapie seit 11.2015 und um der Natur näher zu sein.

Nur… ich habe den Schritt nie bereut, aber leider habe ich mich nicht an die Menschen gewöhnen können. Ganz im Gegenteil!

Man kann es eben nicht erzwingen, das musste ich lernen.